Sommerfest Sprungbrett

Nicht nur die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Sprungbrett blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Auch die zehn minderjährigen Migranten der Einrichtung können stolz auf sich sein. Sie haben sich angestrengt, Fuß zu fassen in diesem Land, das ihre neue Heimat werden soll. Sie strengen sich jeden Tag an, die neue Sprache und Gebräuche zu lernen. Sich einzufügen in ihr neues Umfeld, das so unvorstellbar anders ist, als der Rest ihres Lebens, den sie meist in Syrien und Afghanistan verbracht haben.
Wortfetzen in gutem bis sehr gutem Deutsch wehen über die Wiese des Hauses in der Horionstraße. Die Jungen scherzen und genießen die sommerliche Stimmung im Garten gemeinsam mit Nachbarn, Betreuern und Freunden. Einer von ihnen hat eine beeindruckende Live-Musikeinlage vorbereitet. Housins Klavierspiel wird mit stürmischem Applaus belohnt. Vor zweieinhalb Jahren kam er mit zwei Geschwistern und seinem Schwager nach Deutschland. Der junge Syrer spricht mittlerweile fließend Deutsch, hat sich in Eigenregie das Klavierspielen beigebracht und nebenbei die Realschule erfolgreich abgeschlossen. „Dieser Junge ist ein gutes Beispiel für gelungene Integration“, stellt Prof. Dr. Thorsten Brandt fest.

Einrichtungsleiter Stefan Smetten schließt seine Ansprache mit den Worten: „Wir sind stolz auf Euch und auch wir durften einiges von euch lernen.“ Ein wertschätzender Satz, der die jungen Männer sichtlich freut.

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